06.02.– 01.05.2016
Eröffnung: Freitag, 05.02.2016 18 – 21 Uhr
Ausstellungsorte: Kienzle Art Foundation (Bleibtreustr. 54, 10623 Berlin) &
cavuspace (Eisenacher Str. 57, 10823 Berlin)

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Fareed Armaly, Monika Baer, Michael Ballou, Wolfgang Betke, Francois Joseph Chabrillat, Marieta Chirulescu, Elizabeth Cooper, Cheryl Donegan, Louise Fishman, Jack Goldstein, Gerald Jackson, Jasmine Justice, Paul Klee, Josef Kramhöller, Ferdinand Kriwet, Claudia Kugler, David Lamelas, Ketty La Rocca, Jonathan Lasker, Bertold Mathes, Klaus Merkel, Alfred Müller, Marcus Neufanger, David Reed, Anna Oppermann, Verena Pfisterer, Dominik Sittig, Gary Stephan, Jos van Merendonk, Franz-Erhard Walther, Jack Whitten, Christopher Williams

Kuratorische Beratung:  Bertold Mathes.

In der Ausstellung HOW TO BE UNIQUE werden in den Räumen der Kienzle Art Foundation und im cavuspace insgesamt 32 Künstlerinnen und Künstler aus drei Generationen und acht Nationen gezeigt, wobei der künstlerische Dialog zwischen den USA und Europa dominiert. Anlass für die Ausstellung war die Entscheidung, dass eine Auswahl an Werken der Sammlung Jochen Kienzle ab Herbst im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, ein vorläufig neues Domizil finden wird. Dieser Werkauswahl möchte die Kienzle Art Foundation einen gebührenden Abschied bereiten und sie mit weiteren exemplarischen Exponaten der Sammlung Jochen Kienzle dem Publikum in Berlin präsentieren.

 

Die Ausstellung HOW TO BE UNIQUE, zitiert nach einem Werk von Jonathan Lasker, zelebriert also den Abschied und gleichzeitig einen neuen Blick auf die Sammlung. Sie exponiert die Kommunikation zwischen Künstler-Generationen und ihren Werken wie sie der außergewöhnlichen Sammlung immanent ist. Die Expansion der Kienzle Art Foundation in einen weiteren Ausstellungsort ist somit nicht nur pragmatischer Natur. cavuspace ist ein junger, sich gründender Projektraum, der sich der Verknüpfung von Kunst als kulturelle Form der sozialen Recherche verschrieben hat und von der Kienzle Art Foundation unterstützt wird.

HOW TO BE UNIQUE ist das Resultat einer (Selbst-)Reflexion auf die Sammlung und den sich daraus ergebenden neuen Blick darauf. Die Ausstellung spürt die Verflechtungen von Textuellem, Struktur, Sprache und Malerei mit dem Gewicht auf materiellen Erscheinungsformen auf. Hieraus ergeben sich zwei Tendenzen der Sammlung, die sich begegnen: Zum einen die informelle, abstrakte oder gegenstandslose, konzeptuelle Malerei, der grundsätzlich der Malereidiskurs selbst inhärent ist. Scheinbar paradox wird hier deutlich, dass gerade durch ihre Egozentrik die Malerei fähig ist, in andere künstlerische Bereiche zu stoßen. Zum anderen sind es Textarbeiten, Film und Grafik, die sich durch Codes, wie Sprache, Farbe, Strukturen, Form, wiederum auf die Malerei beziehen können. Die Besonderheit der einzelnen Werke scheint in ihrer Immanenz zu liegen, die sie befähigt, mit anderen künstlerischen Arbeiten der Sammlung zu kommunizieren. Der außergewöhnliche Charakter der Sammlung liegt in ihrer speziellen Zusammenstellung, durch die sich Interpretationen der Werke untereinander ergeben und mit der jedes Exponat eine neue Justierung erfahren kann. Das heißt, es entstehen Konstellationen von Bildern, die miteinander korrespondieren und in der jedes Einzelbild in seiner ursprünglichen Bedeutung neu interpretierbar wird. In der Ausstellung wird diese innere Kommunikation noch über die Räumlichkeiten maximiert.

HOW TO BE UNIQUE zeigt in den Räumen der Kienzle Art Foundation insbesondere die Positionen der Malerei mit der Bewegung aus der Moderne des 20. ins 21. Jahrhundert, während im cavuspace der Schwerpunkt auf textuellen, konzeptionellen Arbeiten aller Medien liegt.

Die Ausstellung wird in freundlicher Weise unterstützt von der
– Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, der
– Botschaft des Fürstentums von Liechtenstein, das
– Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, sowie der
– Weinhandlung La Garibaldina.

Weitere Informationen unter: http://kienzleartfoundation.de/presse/ und  www.cavuspace.com

 

 

 

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