Mit den zahlreichen Protestbewegungen der 190er-Jahre –  der Bürgerrechtsbewegung, den Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg und der Frauenbewegung – ging die Malerin Louise Fishman für die Rechte der Frauen und Homosexuellen in New York auf die Straße. Die nachstehenden Generationen – Frauen, Lesben und Künstlerinnen – haben ihr und ihren Mitstreiterinnen viel zu verdanken. Heute ist Louise Fishman fassungslos angesichts des Backlashs in Politik und Gesellschaft unter “dt”, wie sie Donald Trump nennt. YEAST-art-of-sharing traf sie im Januar in Venedig, wo sie gemeinsam mit ihrer Frau Ingrid Nyeboe zwei Monate lang als Stipendiatin in der Emily Harvey Foundation verbrachte.

Wie war es als Künstlerin in den 1960er und 1970er-Jahren in NYC?

In den frühen Sechzigerjahren lebte und arbeitete ich in Philadelphia. So oft es ging, fuhr ich nach New York, um mir Kunst anzuschauen und einen Einblick in die New Yorker Kunstwelt zu gewinnen. Ich hatte erwartet, dass ich dort die Abstrakten Expressionisten treffen und mich einer Künstlergemeinschaft anschließen würde. Doch ich wurde vom Gegenteil belehrt, als ich die Cedar Bar am University Place im Village besuchte.  Es war ein berühmter Treffpunkt für Künstler. Meine Freunde und ich saßen in einer Nische im hinteren Teil, als ich im vorderen Bereich eine Gruppe berühmter Künstlern entdeckte.  Milton Resnick forderte mich auf, zu ihnen zu kommen. Ich war sehr aufgeregt – neben Resnick saßen Joan Mitchell und, ich glaube, Franz Kline.

Ich ging dann zu seiner Gruppe hin, nur um zu erfahren, dass Resnick wollte, dass ich mich auf seinen Schoß setze. In dem Moment erkannte ich die traurige Wahrheit ich würde immer ein Außenseiter in dieser Community sein. Ich bin eine Lesbe, also war eine sexuelle Partnerschaft im Gegensatz zu vielen anderen Frauen zu jener Zeit für mich weder eine Möglichkeit noch ein Weg in diese Community.

photograph taken by Brian Buckley for Cheim & Read, New York

Gehörtest Du einer feministischen Aktivistengruppe an? Mit welchen Künstlerinnen warst Du in Kontakt?

Als ich 1965 nach New York zurückkehrte, um dort zu leben, hatte ich überhaupt keine Künstlergruppe. Ich arbeitete als Lektorin und Redakteurin, malte nachts und an den Wochenenden. In den späten Sechzigern schloss ich mich der Frauen- und Lesbenbewegung an, zuerst als Mitglied der Redstockings and Upper Westside Witch und dann als Teilnehmerin und Aktivistin des “lesbisch-schwulen Radikalismus”.

Mein Künstlerleben war getrennt von meinem politischen Leben, da mir keine anderen Künstler in der Bewegung bekannt waren. 1969 gründete ich mit anderen Gruppe, um das Bewusstsein von Künstlerinnen zu stärken. Anfangs eine kleine Contribution-Ratio-Gruppe, mit der Bildhauerin Patsy Norvell, der Tänzerin Trisha Brown und Carole Gooden (einer der Gründerinnen des Restaurants FOOD in Soho, in dem Künstler abwechselnd kochten.)

Meine Künstlerinnengruppe hielt den Sommer lang, im Herbst folgte eine Künstlerinnengruppe, die ich mit der Bildhauerin Patsy Norvell ins Leben rief. Mitglieder waren Jenny Snider, Sarah Draney, Harmony Hammond, Elizabeth Weatherford, Patsy Norvell und ich.  Vier Jahre lang trafen wir uns wöchentlich, begutachteten die Kunst der anderen und unterhielten uns darüber, was es bedeutet, eine Künstlerin zu sein. 1973 zeigten wir unsere Kunst gemeinsam in der neugegründeten Nancy Hoffman Gallery in Soho.

1973 lud Marcia Tucker mich ein, an der Whitney Biennial teilzunehmen. Ich war gespannt, dabei zu sein, aber litt stark unter der Schwierigkeit, als einzige ausgewählt zu sein, was mich von meiner Mutter und Tante (beide Malerinnen) und den anderen Mitgliedern der Gruppe, die nicht einbezogen wurden, trennte. Diese Erfahrung, so wichtig sie für meine Karriere war, führte zu einer weiteren Radikalisierung. Die „Angry Women Paintings“ rührten daher.

Was denkst Du über die Guerilla Girls*?

Sie dien(t)en sicherlich einem wichtigen Zweck und führten später zur lesbischen Gruppe Ridykeulous, die sich 2005 bildete.  Wie bei den Guerilla Girls spielt Humor in ihren Aktionen, die feministisch und queer ausgerichtet sind, eine wichtige Rolle. Ihre politischen Statements sind kompromisslos und dringend nötig in der heutigen Welt, die so voller Hass gegen Frauen ist.

Deine Mutter und Deine Tante waren beide Künstlerinnen. War ihre Arbeit für dich inspirierend?

Natürlich, aber auf verschiedene Weise.  Meine Mutter, Gertrude Fisher Fishman, studierte bei meiner Tante, Razel Kapustin, in den frühen 1950er-Jahren. Sowohl ihre politische Einstellung als auch ihre Kunststudien hatten großen Einfluss auf mich. Beide waren an der Barnes Foundation in Merion.

So gelangte ich an die Barnes-Publikationen meiner Mutter zu Matisse, Cezanne Renoir und „The Art of Painting“, als ich noch in der High School war. Rachels Bilder unterschieden sich vom Einfluss ihres Lehrers.  Sie griff sie russisch-jüdischen Themen auf, wie sie Chagall, Soutine u.a. umsetzten. Als Kind hatte ich Angst vor ihren Gemälden – aus gutem Grund. Aber ich hatte enormen Respekt vor ihrer Entscheidung, Kinder zu bekommen anstatt eine Künstlerin zu sein. Ihr Leben war schwierig – sie kämpfte gegen das Kunst-Establishment, das ihre Kunst zwar anerkannte, jedoch mit unverhohlener Frauenfeindlichkeit. Sie war erfolgreich, aber litt stark – und starb, als sie etwa 50 Jahre alt war.

Meine Mutter war mehr eine Farbenkünstlerin, die Renoir, Utrillo und Matisse liebte. Ich war die einzige, die eine Kunstschule besuchte. Meine Mutter nahm mir das übel, ebenso wie meine Entscheidung, Malerin zu sein, denn sie konkurrierte mit mir. Sie malte jeden Tag ihres Lebens, bis körperliche Probleme es zu sehr erschwerten. Ich war am meisten beeinflusst von ihrer Entschlossenheit und Liebe zum Malen, mehr als von irgendeinem besonderen Stil.

Wie sah Deine Beziehung zu Eva Hesse aus? Du sagtest einmal, “Das ist mein Schlüssel für New York”, als Du ihre Arbeit das erste Mal sahst…

Ich traf Eva Hesse, als ich in der Cooper Union Library of the Decorative Arts arbeitete.  Als Eva an der Cooper Union studierte, hatte sie auch in der Bibliothek gearbeitet, unter derselben Bibliothekarin, Edith Adams.  Sie standen einander sehr nah, und Eva kam von Zeit zu Zeit vorbei, als ich da arbeitete. Wir hatten mehrmals zusammen Lunch. Als ich mich entschied, die Haare kurz zu schneiden, entschied sie sich, mir das nachzutun. Unsere Entscheidung war eine Art Trotzhaltung. Von einer beidseitigen Freundin, Lucy Lippard, erfuhr ich von ihrer schweren Krankheit. Kurz nach ihrem Tod sah ich eine Gedenkausstellung ihrer Arbeit in der School of Visual Arts in Manhattan. Es zog mir die Socken aus!

Wie schade, dass wir niemals unsere Arbeit miteinander geteilt hatten.  In diesem Augenblick entschied ich mich, dass ich alles machen konnte als Künstlerin, irgendein Material benutzen, Skulpturen schaffen usw. Es gab für mich keine Grenzen mehr.

 

Louise Fishman ANGRY LOUISE 1973 Acrylic on paper, Courtesy: Jochen Kienzle Art Foundation

Du bezogst Dich auf typische weibliche Arbeiten wie Stricken und Steppen. Inwiefern war das ein Kommentar zur sozialen Situation der Frauen?

Die Eva Hesse-Ausstellung fand 1970 statt, als ich mit meiner Frauengruppe und dem Versuch, männlichen Einfluss auf mein Werk auszurangieren, beschäftigt war. Ich begann Sticken zu lernen, Knüpfen, mit flüssigem Gummi zu arbeiten und mit anderen Materialien, die ich in den Reste-Geschäften auf der Canal Street im unteren Manhattan fand, wo ich lebte. Für mehrere Jahre hörte ich auf, traditionelle Bilder zu malen und kehrte erst 1974/ 75 langsam wieder zum Malen zurück.

Kannst Du diese Mal-Pause näher erklären?

Als ich mich mit der Frauengruppe traf, ungefähr 1969, wurde mir schnell klar, dass alle meine Einflüsse männlich waren! Als Antwort auf die Radikalität dieses Moments entschied ich mich, das Malen aufzuhören und nur fortzusetzen, was sich unabhängig von der Kunstgeschichte entwickelte, in die ich eingebettet war. Ich schnitt meine großen Gitterbilder in Streifen und begann, sie zusammen zu weben – ich suchte nach allen möglichen Materialien, die geeignet waren, Kunst zu machen, um mein neues Selbstbewusstsein als Künstlerin zu reflektieren. Ich fertigte Skulpturen aus Fundmaterial – auf fundamentale Weise versuchte ich, mich als Künstlerin neu zu erfinden.

1973 hast Du erstmals Sprache integriert. Der Titel lautete: “Die wütenden Frauen-Bilder“. Du maltest eine Serie von 30 Gemälden, alle mit „ANGRY“ und dem Namen einer Frau in den Titeln. Die meisten bezogen sich auf Freunde, aber auch andere auf Frauen wie Marilyn Monroe. Was haben alle diese Frauen gemeinsam?

Mein CR Training und die Künstlerinnengruppen führten dazu, dass ich erkannte, wie unterdrückt wir alle waren. Meine Wut füllte die Luft um mich herum, und ich sah ein, dass ich keine andere Chance hatte, als dieser Wut auf eine Weise zu begegnen – mit dem Wort ANGRY und meinem eigenen Namen in einem Gemälde. Der Effekt war gleichsam faszinierend und erschreckend für mich: Es war so, als ob ich plötzlich kapierte, was ein unterschwelliges Thema in meinem Leben dargestellt hatte und niemals wirklich an die Oberfläche gekommen war. Sie lag darunter: Eine schwelende Wut, die darauf wartete, zu explodieren und die Welt zu zerstören – alles, was ich war und verstand. Ich entschied mich, für meine damalige Partnerin ein wütendes Bild zu machen, dann für alle meine Freundinnen und schließlich für alle Frauen, die mich inspiriert hatten, die ich geliebt habe, usw. Ich wollte, dass sie vor dem Gemälde mit ihrem Namen und „ANGRY“ stünden, um die beängstigende und kraftgebende Erkenntnis zu erhalten, dass Wut in unserem Leben eine zentrale Rolle spielt. Unterdrückte Wut hat uns zum Krüppel gemacht – und uns ferngehalten von unserer wahren Kraft in der Welt.

Wir alle haben das Leben in unterdrückenden patriarchalischen Gesellschaften gelebt; als weibliche Wesen waren wir damals – und sind es in gewissem Ausmaß noch heute – definiert und reduziert durch Ungleichheit und oft ganz ausradiert aus der Geschichte!

Wie hat die Reise nach Auschwitz 1988 Dein Werk beeinflusst und was bedeutet es für Dich, Jüdin zu sein?

Ich hatte mich entschieden, meine Freunde, Valerie und Frank Furth, zwei Holocaust-Überlebende, bestmöglich zu unterstützen, da ich wusste, dass die Reise für sie ein großes Opfer bedeutet. Ich sah, wie schwierig es für sie war, dorthin zurückzukehren. Was ich nicht verstanden oder erwartet hatte, war meine eigene Reaktion, dort zu sein. Ich bin 1939 in Philadelphia geboren. Meine gesamte Kindheit verbrachte ich damit, die Wochenschau zu sehen, Dinge zu sammeln für die Kriegsanstrengungen und im Schlaf beunruhigende Albträume zu erleben. Wir lebten quasi in einem Jüdischen Ghetto – ich dachte, jeder wäre Jüdisch, außer den Deutschen, den Japanern und den Italienern.

Als wir unseren ersten Halt, Warschau, erreichten, registrierte ich sofort den unverhohlenen Antisemitismus, trotz der Tatsache, dass es in Polen nur noch eine Handvoll Juden gab. Dass eine polnische Bettlerin Jiddisch sprach, als sie jüdischen Besucher ansprach, brachte mich auf. Ein junger Mann, den wir trafen, erzählte die Geschichte, wie seine Mutter endlich zugegeben hatte, dass sie Juden seien, eine Tatsache, die vor ihm verheimlicht worden war, um seine Vernichtung zu vermeiden. Von der Minute an, als mein Fuß polnische Erde berührte, war ich eine Überlebende. Die Erde war voller Erinnerungen meines Volkes. Das Gras, die Bäume gefüttert mit „meinen Juden“. Ich erinnere, dass es mir so kalt war, dass ich die ganze Reise gezittert habe.

Als ich nach New York zurückkehrte, war ich in einem so wütenden Zustand, dass ich die Stadt schnell wieder verließ, um nicht auf der Straße in Kämpfe verwickelt zu werden. Meine Partnerin und ich reisten zu unserem Haus im Staat NY und ich begab mich dort ins Atelier, um schnell herauszufinden, dass es keinen Ausgangspunkt mehr gab, weiterhin Bilder zu malen, nachdem ich die dezimierte Landschaft in Osteuropa gesehen hatte.

In Birkenau hatte ich eine Handvoll Dreck, Erde, Steine und das, wovon ich annahm, dass es die Asche von Juden enthielt, genommen hatte, weil dieses Ablagerungsfeld (später erfuhr ich, dass es das „Feld der lebenden Asche“ genannt wurde) als Müllhalde für die Asche aus dem Krematorium genutzt wurde. Die Nazis hatten es in dem Versuch geleert, ihre Taten zu verbergen, als die Alliierten näher rückten.

Mit der Hilfe und dem Rat meiner Freunde beschloss ich, die Erde in eine Serie von Gemälden einzufügen, die ich später mit „Erinnerung und Erneuerung“ betitelte –  so nannte sich auch der von der Simon Wiesenthal Foundation gesponserte Trip, an dem ich teilgenommen hatte.  Die Gemäldeserie hatte individuelle Titel mit den verschiedenen Aspekten des jüdischen Passahfestes, ein Feiertag der immer in den Lagern gefeiert worden war. Passah ist eine Feier der Freiheit.

Ich bin Jüdin und werde mich immer als solche identifizieren. Ich versuche, dem Judaismus zu folgen, den Abraham Heschel beschrieben hat: Mitgefühl und Liebe für alle Kreaturen, ungeachtet dessen, wie schwierig das zu bewerkstelligen ist. Natürlich ist das eine völlige Vereinfachung der Lehren Heschels. Ich versuche, gegenwärtig zu sein, wenn jemand leidet.

Du redest frei darüber, dass Du eine Lesbe bist. Ist es schwierig Frau, Lesbe und Jüdin in der Kunstwelt zu sein?

Erst einmal kann ich aus meiner Position als etablierte Künstlerin heraus sagen, dass, wäre ich ein Mann gewesen, mein Werk in vielen großen Museen der Welt vertreten wäre. Auch lägen mehrere Monographien vor und meine Auktions- und Handelspreise wären beachtlicher, als sie es sind.

Es ist wesentlich härter für Künstlerinnen, in wichtigen Galerien repräsentiert zu sein. Malerinnen, besonders abstrakte Malerinnen, sind selten in Museumsausstellungen oder Kunstmessen vertreten.

Als bekennende Lesbe habe ich weniger Verbindung zur Kunstwelt. Es gibt viel mehr männliche homosexuelle Künstler, Kuratoren und Kritiker. Als Jüdin fühlte ich mich immer isoliert – ohne zu realisieren, dass in der Tat unter den Galeristen und Kunstkritikern viele Juden waren. Ich war ein bisschen naiv, was die Zahl der wohlhabenden jüdischen Sammler betrifft. Es bedurfte vieler Jahre, Unterhaltungen und Lektüre, um zu realisieren, wie viele der großen Sammler Juden waren. Durch die Lektüre habe ich von ihrem Leiden während des Zweiten Weltkriegs erfahren.

Louise Fishman TRÄUMEREI 2016, courtesy of Cheim & Read, New York

Hat sich die Situation der Künstlerinnen in den letzten Dekaden verbessert?

Ich bezweifle es, weiß es aber nicht genau. Es gibt eine gewaltige Diskrepanz zwischen männlichen und weiblichen Künstlern in Bezug auf die Repräsentation in Galerien und Museen, besonders bei Malerinnen/ Malern. Die Preise für das Werk von Frauen ist beachtlich geringer – man denke nur an die Auktionsergebnisse.

Unmittelbar, nachdem Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewann, gingst Du nach Venedig, um dort ein zweimonatiges Kunststipendium zu absolvieren. Du sagtest mir, dass Du den Drang verspürtest, nach NY zurückzukehren und Dich der Protestbewegung anzuschließen…

Venedig bedeutete für mich eine Atempause, eine „Galgenfrist“ nach den entsetzlichen Wahlergebnissen. Nun führt der sogenannte Präsident es fort, seine faschistischen Kameraden und Anhänger nicht zu enttäuschen. Die zwei Monate in Venedig halfen, mich für die Rückkehr in den Schatten unserer Heimat zu stärken und zu den Protesten, Demonstrationen sowie der Unterstützung der verschiedenen Agenturen, die um den Schutz unserer Verfassung sowie unsere Rechte als freie Bürger kämpfen.

Wie geht es Dir angesichts des Backlashs in der amerikanischen Gesellschaft? Ist es nicht hart zu sehen, dass die partizipatorischen Werte, für die Ihr gekämpft habt, in Gefahr sind?

Es ist erschreckend. Und es verlangt nach dem erneuten Bekenntnis zu Kampf und Widerstand ebenso wie danach, weiterhin die beste Kunst schaffen, derer wir fähig sind.

Gibt es Pläne für eine Ausstellung in Deutschland?

Ich hoffe doch, aber ein Zeitpunkt steht noch nicht fest. Die Anerkennung und das Verständnis von Malerei ist weitaus breiter und das Publikum ist in den USA besser informiert als in Deutschland. Ich liebe Berlin und wollte schon immer meine Bilder dort zeigen.

Noch eine Frage zum Schluss: Im Januar bist Du 78 geworden, auch wenn man sich das kaum vorstellen kann. Bist Du immer noch „wild im Herzen“?

Immer!

 

“Wild At Heart” – ein Interview mit Louise Fishman

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* Die Guerrilla Girls sind eine feministische New Yorker Künstlergruppe, die 1985 gegründet wurde, und deren Ziel es ist, gegen Sexismus und Rassismus anzugehen. Ihr Markenzeichen sind Gorillamasken, hinter denen sie ihre Individualität verbergen.

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